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Besteigung Mount Meru / Wanderung Lake Natron / Wanderung Serengeti / Safari Masai Mara vom 13.09. - 26.09.2010

"Habari za asubuhi! U hali gani – sijambo!

Sehr geehrter Herr Cholewa, liebes Globetrotter-Team,

nun sind bereits einige Tage vergangen seit wir von unserer großen Abenteuer-Reise in Tansania / Kenia zurück sind. Wir haben die Zeit nach unserer Rückkehr genutzt, um die vielen interessanten Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. Wir können auf so viele unbeschreiblich tolle Begegnungen zurückschauen. Um nun auf alle Begebenheiten hier einzugehen - dieses würde wohl den Rahmen sprengen! So wollen wir auf die beeindruckendsten Erlebnisse eingehen:

Um die afrikanische Natur so schnell wie nur möglich hautnah zu spüren, bestiegen wir gleich zu Beginn unserer Reise den Mount Meru mit seinen stolzen 4566m. Dieses Vulkanmassiv hatte von uns vieles abverlangt. Aber dafür wurden wir am Socialist Peak mit einem gigantischen Sonnenaufgang belohnt. Am Gipfel umgab uns nur noch der azurblaue Himmel! Uns übermannte das Gefühl der grenzenlosen Freiheit! Während dieser Bergtour machten wir auch interessante Bekanntschaften mit gleichgesinnten Wanderern aus aller Welt.

Im Anschluss unserer Reise unternahmen wir am Lake Natron eine atemberaubende Wanderung im Engare Sero River Gorge, bei der uns fröhliche Massai-Kinder begleiteten. Wir wanderten anfangs durch Felsen und dann letztendlich im River. Da der Strom an manchen Felsstufen tief war, ging das Wasser uns bis zu den Oberschenkeln! Wir wanderten bis zu senkrecht emporragende Felswände, von denen sich der Engare Sero River stürzte. Trotz der Ungezähmtheit des Rivers klammerten sich dort die verschiedensten Palmen an den Felswänden. Nach der rauen Felslandschaft befanden wir uns plötzlich in einer grünen Oase, mit vielen traumhaften Wasserfällen.

Der Höhepunkt unserer Abenteuer-Reise waren die Fußwanderungen in der Serengeti, direkt am großen Mara River! Unser gebührendem Dank gehört ganz allein Ihnen, Herr Cholewa!
Gratulation, dass Sie die Tansanianische Parkverwaltung überzeugen konnten und die Erlaubnis für die Fußwanderungen noch rechtzeitig bekamen. So konnten wir als erste Wanderer die Serengeti zu Fuß erkundschaften. Für uns ging damit einer unserer größten Wünsche in Erfüllung!
Wir glaubten uns dabei im Paradies zu befinden - als wir zu Fuß mitten in der berühmten und größten Gnu-Migration unterwegs waren; - als wir am Zelt am River beim Frühstück saßen und eine Familie Giraffen an uns vorbeizog; - als wir hinter Felsen saßen und Elefanten beim Staubbaden beobachteten; - als wir am Ufer standen und einer Flusspferdmutter zusahen, wie sie ihrem Baby das Schwimmen und Tauchen beibrachte; - als wir uns an den Mara-River heranpirschten, um Krokodile beim Dösen in der Sonne zu beobachten und natürlich die vielen Antilopen- und Zebraherden, die neben uns her zogen – von all diesen atemberaubenden Begegnungen bekommen wir noch jetzt eine Gänsehaut.
Ein weiterer Dank gebührt der gesamten Crew vor Ort, in deren Obhut wir uns befanden. Wir fühlten uns stets bei ihr sicher und es gab nicht einmal eine brenzlige Situation! Steven, unser Guide, und Daniel, unser Ranger, die uns im Spurenlesen von sämtlichen Tieren, die am und im Mara-River leben, unterrichteten. Bakari, der uns im Jeep von den langen Wanderungen abholte. Mika, unser Magic-Cook, der uns dann anschließend mit den leckersten Gerichten verwöhnte – "Mika, chakula hiki ni kizuri sana!" und Max, unser Waiter, der stets um unser Wohl im Camp besorgt war! Es war ein atemberaubendes Abenteuer! Asante Sana!

Zum Abschluss unserer Reise besuchten wir die Masai Mara. Dort unternahmen wir ausgiebige Tagestouren durch den ganzen Nationalpark. Charles, unser dortiger Guide, brachte uns zu den entlegendsten Winkeln der Masai Mara, wo sich zu dieser Jahreszeit unter anderem der Schwerpunkt der Gnu-Migration abspielte. So viele Gnu’s wie dort sahen wir nirgendwo anders. Vielen Dank Charles für deine unglaublich guten Ortskenntnisse.
Der Besuch eines urtypisch alten Massai-Dorfes ermöglichte uns den hautnahen Kontakt zur Bevölkerung. Ein kurzes Miteinander im Dorf verdeutlichte uns die alltäglichen Probleme der Massais mit den trockenen Jahreszeiten.

Wir reisten bereits vor drei Jahren schon einmal mit Ihrer Agentur durch Tansania und wurden dadurch von dem "Afrikafieber" angesteckt. Es gibt noch so viele interessante Orte in Afrika, die wir gerne mit GLOBETROTTER SELECT entdecken möchten!
Natumaini tutaonana tena mapema!

Andrea B. und Andreas U. aus MöglingenTop

 





Last update: 20.10.10 10:48:19
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